Liebe Mitglieder der Klima-Allianz Deutschland, liebe Abonnent*innen,
wenn Stahl, Chemie, Gewerkschaften und Umweltverbände dasselbe fordern, sollte die Politik hinhören. Gemeinsam fordern wir die Bundesregierung dazu auf, den Zukunftsstau bei der Schiene zu beenden und verlässliche Investitionen in unsere Infrastruktur sicherzustellen. Mit dabei sind unter anderem Schwergewichte wie ArcelorMittal, zweitgrößter Stahlproduzent der Welt, die IG BCE, die IG Metall und der Verband der Chemischen Industrie (VCI).
Anlass dieses ungewöhnlichen Zusammenschlusses ist der neue Haushaltsentwurf der Bundesregierung. Der sieht vor, dass 2027 für den Ausbau und die Sanierung der Schiene sage und schreibe 1,3 Milliarden weniger zur Verfügung stehen sollen.
Die Bundesregierung spart hier am falschen Ende: Die Schiene ist unverzichtbar für unsere Wirtschaft und eine verlässliche Planung. Wird der Entwurf in dieser Form umgesetzt, droht ausgerechnet den Projekten das Aus, die für die Logistik, die Grundstoffindustrie sowie die Stahl- und Chemiebranche besonders wichtig sind. Das Schienennetzwerk entscheidet am Ende darüber, ob Pendler*innen zur Arbeit kommen oder Waren zu Zulieferern und Abnehmern gelangen.
Jetzt braucht es deshalb einen branchenübergreifenden Austausch mit dem Bundesverkehrsministerium darüber, wie Schienen, Wasserstraßen und Straßen zuverlässig ausgebaut werden können. Denn wir brauchen den Anschluss an eine klimaneutrale Zukunft, in der Wirtschaft, in der Energieversorgung und im Alltag.
Wie dieser Anschluss genau funktionieren kann, darum geht es bei unserem diesjährigen Deutschen Klimatag am 13. Oktober 2026 in Berlin. Hier werden Spitzenvertreter*innen aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft darüber diskutieren, wie der Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas sozial gerecht gelingt. Unter anderem freuen wir uns auf ein Grußwort von Bundesminister Carsten Schneider. Auf dem Podium diskutieren dann außerdem am Abend Dr. Nina Scheer (SPD), Michael Kellner (Bündnis 90/Die Grünen), Jörg Cezanne (Die Linke) und Dr. Andreas Lenz (CDU/CSU, angefragt).
Melden Sie sich jetzt an und seien Sie online oder Berlin dabei! Freuen Sie sich auf spannende Impulse und inspirierende Gespräche.
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