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Liebe Mitglieder der Klima-Allianz Deutschland, liebe Abonnent*innen,

2025 war ein Jahr, in dem vieles in Bewegung geraten ist – politisch, gesellschaftlich und in unserem eigenen Bündnis. Während in Berlin und Brüssel zentrale klimapolitische Beschlüsse ins Wanken gerieten, hat die Klima-Allianz Deutschland mit ihren Mitgliedern sichtbar und hörbar dagegengehalten: mit klaren Forderungen an die Bundesregierung, mit starken Allianzen in der EU und mit einer wachsenden zivilgesellschaftlichen Stimme, die Klimaschutz als soziale Frage und demokratische Aufgabe begreift.

 Ein Höhepunkt war der 4. Deutsche Klimatag im Oktober unter dem Motto „Verantwortung heißt Klimaschutz“. Über 300 Menschen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Zivilgesellschaft haben dort miteinander diskutiert, debattiert und neue Kooperationen angestoßen. Die zentrale Botschaft: Klimaschutz ist möglich, wenn Verantwortung wirklich geteilt wird – politisch, gesellschaftlich und finanziell.

Auch politisch haben wir Bewegungen geschaffen. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern haben wir uns für ein wirksames Klimaschutzprogramm, verlässliche EU-Ziele und eine sozial gerechte Ausgestaltung des ETS-2 eingesetzt. Wir haben die Bundesregierung an ihre Verpflichtungen erinnert und deutlich gemacht, dass Rückschritte wie die Debatten um das Verbrenner-Aus, die Schwächung des Klimaschutzgesetzes oder Kürzungen bei der internationalen Klimafinanzierung nicht ohne Widerspruch bleiben. Zugleich war spürbar: Städte, Gemeinden und viele Verbände wollen vorangehen – sie brauchen dafür endlich klare Rahmenbedingungen und tragfähige Investitionen.

Besonders erfreulich: Unser Bündnis ist weiter gewachsen. Mit Plan International, UNICEF Deutschland, Zero Waste Germany, SLYCAN Trust, dem Humanistischen Verband Deutschlands und – zum Herbst – Ärzte ohne Grenzen haben wir starke neue Partner gewonnen, die Kinderrechte, humanitäre Arbeit, Forschung, Kreislaufwirtschaft und humanistische Perspektiven in unsere gemeinsame Arbeit einbringen. Jede neue Organisation zeigt, wie breit der gesellschaftliche Rückhalt für ambitionierten Klimaschutz inzwischen ist.

Neu ist in diesem Jahr auch unser Förderverein: Mit dem Bündnis Klima-Allianz Deutschland haben wir erstmals einen eigenen gemeinnützigen Träger gegründet, der unsere Unabhängigkeit stärkt und Projekte zuverlässig absichert. Ob durch Spenden oder eine Fördermitgliedschaft, sie haben viele Möglichkeiten unsere neue Struktur zu beleben. Das macht uns handlungsfähiger in einem Jahr, in dem politischer Druck und gesellschaftliche Erwartungen gleichermaßen gestiegen sind.

2025 war schließlich auch ein Jahr des Wandels in unserer Geschäftsstelle. Kolleg*innen haben neue Wege eingeschlagen, andere sind neu zu uns gestoßen, und viele von Ihnen haben diesen Übergang mit Vertrauen und Unterstützung begleitet. All das zeigt: Die Klima-Allianz ist nicht nur ein politisches Bündnis – sie ist eine lebendige Gemeinschaft, die Veränderungen gestaltet und zugleich zusammenhält.

Gemeinsam gehen wir in ein Jahr, in dem die Weichen für Deutschlands und Europas Klimapolitik neu gestellt werden. Lassen Sie uns weiterhin laut, mutig und konstruktiv bleiben – für eine gerechte, sichere und klimaneutrale Zukunft.

Herzliche Grüße
Ihre Dr. Christiane Averbeck
Geschäftsführende Vorständin

Inhalt

1. Klimapolitik in Deutschland
2. Internationale Klimapolitik und EU
3. Unser Bündnis wird stärker
4. Publikationen der Klima-Allianz Deutschland
5. Veranstaltungen im Jahr 2025

1. Klimapolitik in Deutschland

Foto:  lore von Getty Images Signature via Canva Pro.

Warum die Mobilitätswende zum Prüfstein für sozial-gerechte Klimapolitik wird

Die nationale Klimapolitik war im Jahr 2025 geprägt von wachsender Unsicherheit, politischen Neuausrichtungen und der Frage, ob die kommende Bundesregierung entschlossen genug ist, um die Klimaziele zu erreichen.
Schon früh zeigte der Projektionsdatenbericht des Umweltbundesamtes, dass Deutschland seine Emissionsziele für 2030 deutlich verfehlt und vor allem im Verkehrs- und Gebäudesektor weit hinter den Vorgaben zurückliegt. Damit rückte die Forderung nach einem umfassenden Klimaschutzprogramm in den Mittelpunkt, das die neue Bundesregierung noch im ersten Jahr der Legislaturperiode beschließen muss. In den Debatten wurde schnell klar, dass vor allem die Mobilitätspolitik zum entscheidenden Prüfstein für glaubwürdigen Klimaschutz werden wird. 

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Foto: Oneinchpunch via Canva Pro.

Wahlkampf ohne Klima? Verbände fordern Wettbewerb um beste Pläne für Klimaschutz

Im Januar rief die Klima-Allianz Deutschland die Parteien gut einen Monat vor der Bundestagswahl zu einem Wettbewerb um die besten und sozial gerechtesten Pläne für den Klimaschutz auf. Das Bündnis stellte seine Kernforderungen sowie eine repräsentative Umfrage vor, nach der eine Mehrheit der Bevölkerung mehr Klimaschutz und keine fossilen Rückschritte erwartet. Verbände wie WWF, Caritas und das Klima-Bündnis betonten, dass Investitionen in moderne Infrastruktur, gerechte Mobilität und kommunalen Klimaschutz jetzt entscheidend sind und forderten eine Reform der Schuldenbremse sowie eine bessere finanzielle Ausstattung der Kommunen.

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Foto: Kamyq von pixabay via Canva Pro.

„Whatever it takes“ für den Klimaschutz: Schuldenbremse reformieren

Im März kritisierte die Klima-Allianz Deutschland den Vorschlag von CDU, CSU und SPD zur Schuldenaufnahme, weil dieser den Klimaschutz vollständig ausklammert. Sie forderte eine Reform der Schuldenbremse sowie die Verankerung der Gemeinschaftsaufgabe Klimaschutz im Grundgesetz, um dringend benötigte Investitionen auf kommunaler Ebene zu ermöglichen. Ohne zusätzliche Mittel drohen nach Einschätzung der Klima-Allianz massive soziale und wirtschaftliche Folgekosten der Klimakrise.

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Foto: Manfred Brückels, CC BY-SA 3.0, via Wiki Commons.

Projektionsdaten zeigen: Koalitionsvertrag nicht ohne Klimaschutzprogramm

Ebenfalls im März machte der neue Projektionsdatenbericht des Umweltbundesamtes deutlich, dass Deutschland sein 2030-Klimaziel verfehlt und eine große Lücke bei der EU-Klimaschutzverordnung hat. Die Klima-Allianz Deutschland forderte daraufhin ein starkes Klimaschutzprogramm von der neuen Bundesregierung und kritisierte das Sondierungspapier von Union und SPD als unzureichend. Ohne wirksame Maßnahmen in Gebäuden und Verkehr drohten hohe Kosten durch Strafzahlungen und Zertifikatankäufe.

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Foto: Virrage Images Inc. via Canva Pro.

500-Milliarden-Sondervermögen: In Klimaneutralität investieren – nicht verschieben!

Im Juni forderten zwölf Verbände aus der Klima- und Umweltbewegung die Bundesregierung auf, das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen konsequent für Investitionen zu nutzen, die auf die Treibhausgasneutralität Deutschlands einzahlen. In einem heute veröffentlichten gemeinsamen Papier legen sie sieben zentrale „Must-haves“ und sechs klare „No-Gos“ für die Mittelverwendung vor.

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Starkes Klimaschutzprogramm statt Rückschritte

Im Oktober stellte die Klima-Allianz Deutschland zum 4. Deutschen Klimatag einen Drei-Punkte-Fahrplan vor, mit dem die Bundesregierung den Klimaschutz wirksam voranbringen kann. Das Bündnis warnte davor, zentrale klimapolitische Beschlüsse wie den EU-Verbrennerausstieg infrage zu stellen, und forderte stattdessen ein starkes Klimaschutzprogramm mit Fokus auf Verkehr und Gebäude. Notwendig seien gezielte Investitionen in Bus und Bahn, ein bundesweites Jugend- und Sozialticket sowie ein schrittweises Ende fossiler Verbrenner, damit die Vorteile des Klimaschutzes bei allen Menschen ankommen.

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2. Internationale Klimapolitik und EU 

Foto:  Viktorcvetkovic von Getty Images Signature via Canva Pro.

Verlässlicher Partner? Deutschland ringt um seine Glaubwürdigkeit

Die europäische und internationale Klimapolitik war im Jahr 2025 geprägt von politischen Wendepunkten, offenen Konfliktlinien und der Frage, ob Europa und Deutschland ihre Rolle im globalen Klimaschutz behaupten können. Während in Brüssel über zentrale Weichenstellungen wie das EU-Klimaziel für 2040, die Stabilität des Emissionshandels und die Fortsetzung zentraler Vorhaben des Europäischen Green Deal verhandelt wurde, stand gleichzeitig die neue Bundesregierung vor der Herausforderung, sich auch weiterhin als zuverlässiger Partner in der internationalen Klimadiplomatie zu beweisen. Mehrfach zeigte sich in diesem Jahr, wie eng europäische Entscheidungen mit der Glaubwürdigkeit Deutschlands in der internationalen Klimapolitik verknüpft sind. 

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Foto: JESUS_ADRIAN via Canva Pro.

Flucht und Vertreibung durch die Klimakrise nehmen zu – neue Bundesregierung muss Lösungen finden

Zum Weltflüchtlingstag am 19. Juni machten die Klima-Allianz Deutschland und VENRO auf die zunehmende Zahl von Menschen aufmerksam, die ihre Heimat aufgrund der Klimakrise verlieren. In einem gemeinsamen Papier forderten sie sichere Flucht- und Migrationswege, stärkere internationale Unterstützung und deutlich mehr Mittel für Klimaanpassung und humanitäre Hilfe. Die Verbände warnten, dass geplante Kürzungen der neuen Bundesregierung ein falsches Signal senden und den Schutz besonders betroffener Regionen weiter schwächen würden.

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Foto: Blvckshot via Canva Pro.

ETS‑2 braucht sozialen Kompass: Verbände fordern gerechten Emissionshandel und legen 5‑Punkte‑Plan vor

Wenige Tage vor der Einreichungsfrist am 30. Juni forderte ein breites Bündnis aus Klima-, Umwelt- und Sozialverbänden am 25. Juni von der Bundesregierung einen klaren Fahrplan für die soziale Ausgestaltung des neuen EU-Emissionshandels (ETS-2). Die Organisationen warnten, dass steigende Preise für Heizen und Mobilität ab 2027 besonders Menschen mit geringem Einkommen treffen und deshalb ein wirksamer Klima-Sozialplan notwendig ist.

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Foto: The White House, public domain.

Offener Brief zum Deutsch-Französischen Gipfel – Merz und Macron müssen Führungsrolle für starkes EU-Klimaziel 2040 übernehmen

Ende August riefen die Klima-Allianz Deutschland, der Deutsche Naturschutzring und das französische Klimanetzwerk RAC France in einem gemeinsamen offenen Brief zum Deutsch-Französischen Gipfel in Toulon Bundeskanzler Merz und Präsident Macron dazu auf, ein ambitioniertes EU-Klimaziel von minus 90 Prozent bis 2040 zu unterstützen. 

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Foto:  Dati Bendo/European Commission, CC BY 4.0, via Wiki Commons.

Europa braucht Verlässlichkeit: Klima-Allianz Deutschland drängt auf Stabilität in der EU-Klimapolitik

Kurz vor der Tagung des Europäischen Rates am 23. und 24. Oktober warnte die Klima-Allianz Deutschland am 22. Oktober vor Rückschritten in der EU-Klimapolitik und forderte von der Bundesregierung klare Unterstützung für ein europäisches Klimaziel von 90 Prozent bis 2040. 

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Foto: UN Photo/ Manuel Elias. 

 Verbände zur COP30: Deutschland muss Umsetzung des Pariser Abkommens sichern

Vor Beginn der COP30 Ende Oktober forderten die Klima-Allianz Deutschland und VENRO die Bundesregierung auf, mit einem überzeugenden Klimaschutzprogramm nach Belém zu reisen und die internationale Klimafinanzierung spürbar zu erhöhen. Die Verbände warnten, dass Deutschland zehn Jahre nach dem Pariser Abkommen glaubhaft zeigen müsse, wie es seine eigenen Klimaziele erreichen will, und unterstrichen die Bedeutung von Investitionen in Sanierungen, Heizungstausch sowie in Bus- und Bahnverbindungen. 

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3. Unser Bündnis wird stärker

Die Klima-Allianz Deutschland: Ein starkes Team!

Die über 154 Mitglieder, der Sprecher*innenrat und die Geschäftsstelle der Klima-Allianz Deutschland bilden gemeinsam ein starkes Team für den Klimaschutz.

Gemeinsam mehr bewegen:  Unser neuer Förderverein stellt sich vor

Mit dem Bündnis Klima-Allianz Deutschland haben wir einen eigenen gemeinnützigen Förderverein gegründet, der die Arbeit der Klima-Allianz Deutschland e.V. organisatorisch und finanziell stärkt. Damit können wir unsere Unabhängigkeit sichern und gemeinsame Projekte noch besser voranbringen.

Es gibt zwei einfache Wege, das Bündnis – und damit die Klima-Allianz – zu unterstützen: Spenden helfen unmittelbar dabei, unsere politische Arbeit und Kampagnen abzusichern. Organisationen können außerdem Fördermitglied werden und unsere Arbeit ideell wie finanziell begleiten, ohne selbst ordentliches Mitglied zu sein. Fördermitglieder erhalten Zugang zu unserem Netzwerk, ausgewählten Workshops und regelmäßigen Einblicken in unsere Arbeit.

Schaut euch gerne unsere neue Webseite an – und erzählt auch im Freundes-, Familien- und Bekanntenkreis vom Bündnis. Jede Unterstützung hilft.

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Müllvermeidung, Humanismus, Forschung und zweimal Kinderrechte: Klima-Allianz Deutschland begrüßt fünf neue Mitglieder

 Beim Mitgliederplenum am 10. April in Köln hat die Klima-Allianz Deutschland fünf neue Organisationen aufgenommen und ihr Bündnis damit auf 156 Mitglieder erweitert. Mit Plan International, UNICEF Deutschland, SLYCAN Trust, Zero Waste Germany und dem Humanistischen Verband Deutschlands stärken gleich mehrere Akteure aus den Bereichen Kinderrechte, Forschung, Abfallvermeidung und Humanismus die gemeinsame Arbeit für sozial gerechten Klimaschutz. Die neuen Mitglieder bringen unterschiedliche Perspektiven von globaler Entwicklungszusammenarbeit über Kreislaufwirtschaft bis hin zu humanistischer Klimapolitik in das Bündnis ein.

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Foto (v.l. n.r): Alena Dietl, SOS Kinderdörfer; Kerstin Blum, Stiftung Gesunde Erde - Gesunde Menschen;  Julian Thoss, Klima-Bündnis. 

Klima-Allianz Deutschland wählt neuen Sprecher*innenrat

Ebenfalls beim Mitgliederplenum hat die Klima-Allianz Deutschland ihren neuen Sprecher*innenrat gewählt. Zehn Vertreterinnen aus der Breite des Bündnisses übernehmen künftig Verantwortung in der politischen Steuerung, darunter neu Julian Thoss (Klima-Bündnis), Alena Dietl (SOS-Kinderdörfer weltweit) und Kerstin Blum (Stiftung Gesunde Erde – Gesunde Menschen). Sprecher*innen von Germanwatch, Misereor, WWF und der Diakonie wurden im Amt bestätigt. Verabschiedet wurden Jan Göldner (NAJU), Anna Schwanhäußer (Together for Future) und Thomas Gehringer (ver.di), denen das Bündnis für ihr Engagement herzlich dankt.

 


154 Organisationen für den Klimaschutz

Beim Mitgliederplenum am 8. Oktober begrüßte die Klima-Allianz Deutschland ihr 154. Mitglied: Ärzte ohne Grenzen. Die internationale Hilfsorganisation bringt ihre Perspektive aus der medizinischen Nothilfe ein und verweist auf die wachsenden gesundheitlichen Auswirkungen der Klimakrise. Gleichzeitig wurde ein neuer Sprecher*innenrat gewählt und drei langjährige Mitglieder verabschiedet.

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Foto (v.o.l.n.r.u.): Anna Schwanhäußer, Jakob Schreyer, Frederic Simon, Lisa Jörke, Julia Riley-Dittmann.

Veränderungen im Team: Ein Jahr des Aufbruchs und Abschieds

In unserer Geschäftsstelle hat sich in diesem Jahr einiges verändert. Zunächst ist unsere Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Julia Riley-Dittmann, in Elternzeit gegangen – eine schöne Nachricht, über die wir uns sehr freuen. Während ihrer Abwesenheit wird sie von Jakob Schreyer vertreten.

Im Sommer hat uns unser langjähriger Kollege Frederic Simon verlassen, der die Klima-Allianz über viele Jahre im Bereich Finanzen und Verwaltung geprägt und zuverlässig getragen hat. Wir danken ihm sehr für sein Engagement und wünschen ihm für seinen neuen Lebensabschnitt in Spanien alles Gute.  Seine Nachfolge als Geschäftsführung für Finanzen und Verwaltung hat Anna Schwanhäußer übernommen – vielen bereits aus dem Sprecher*innenrat der Klima-Allianz bekannt. Sie bringt umfassende Erfahrung aus ihrer vorherigen Tätigkeit bei Together for Future mit und ist mit viel Energie in ihre neue Rolle gestartet.

Zum Jahresende hat uns außerdem unsere Referentin für Internationales, Lisa Jörke, verlassen, um sich neuen Aufgaben zuzuwenden. Wir danken ihr sehr herzlich für ihr Engagement und die Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Im Februar startet Sarah Zitterbarth ihre Nachfolge.

4. Aktive Zivilgesellschaft

Im Uhrzeigersinn: Screenshots aus den Videos von Aurel Mertz, Julia Brandner, Tarkan Bagci und Doktor Whatson.

Content Creators rufen zur Bundestagswahl auf – für Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit

Was haben Ghanaische Küche, eine spontane Team-Umfrage, ein Blick nach Amsterdam und ein Witz über Eier gemeinsam? Sie alle zeigen, warum Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit auf dem Wahlzettel stehen sollten! Vier Content Creators haben in Zusammenarbeit mit der Klima-Allianz Deutschland ihre Plattformen genutzt, um zur Bundestagswahl aufzurufen – mit bewegenden Geschichten, unerwarteten Perspektiven und kreativen Ideen.

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Treffen mit Umweltminister Carsten Schneider

Im November trafen wir Umweltminister Carsten Schneider vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN).

Beide Seiten betonten, dass ein ambitionierteres Ergebnis der EU-Verhandlungen angesichts der Klimakrise notwendig gewesen wäre. Zugleich wurde hervorgehoben, dass es wichtig ist, dass die EU nun mit einem NDC zur COP30 nach Brasilien reisen kann, auch wenn die Verhandlungsposition dadurch geschwächt war.

Wir unterstrichen den großen gesellschaftlichen Rückhalt für eine ambitionierte Klimapolitik und unsere Rolle als Stimme von über 150 Mitgliedsorganisationen, die gemeinsam an zukunftsfähigen Lösungen und tragfähigen Kompromissen arbeiten.

 

Treffen mit Verkehrsminister Patrick Schnieder

Beim ersten Kennenlerngespräch mit Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder im Oktober haben wir gemeinsam als Klima- und Umweltverbände deutlich gemacht: Verkehrspolitik muss zu Klimaschutz, Lebensqualität und einem starken Wirtschaftsstandort beitragen.

Wir fordern eine Investitionsoffensive in einen klimafreundlichen, barrierefreien ÖPNV, mehr Regionalisierungsmittel sowie die Umsetzung des Ausbau- und Modernisierungspakts. Subventionen müssen weg vom Verbrenner hin zu kleinen, bezahlbaren E-Autos umgelenkt werden inklusive sozial gestaffelter Zuschüsse (Social Leasing) und einer Reform des Dienstwagenprivilegs. Am EU-weiten Aus für fossile Verbrenner darf nicht gerüttelt werden.

Der Verkehrsminister Schnieder kündigte an, sich für eine mittel- bis langfristige Verstetigung des Deutschlandtickets einzusetzen – ein wichtiges Signal für die Mobilitätswende. 

 

Euphorie – Ehrlichmachen – Engagement: Die Klima-Allianz Deutschland hat zur Regionaltagung in NRW eingeladen

Am 9. April 2025 kamen die Mitglieder der Klima-Allianz Deutschland sowie engagierte Akteur*innen der Zivilgesellschaft zur Regionaltagung „Euphorie – Ehrlichmachen – Engagement“ in Köln zusammen.

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Hitzeaktionstag am 4. Juni: Klima-Allianz Deutschland macht mit

Der dritte Hitzeaktionstag 2025 steht in den Startlöchern: Am 4. Juni 2025 ist es so weit. Die Klima-Allianz Deutschland beteiligt sich gemeinsam mit weiteren Partnern daran, das Thema Hitze als größtes klimawandelbedingtes Gesundheitsrisiko in den Fokus der Gesellschaft und Politik zu rücken.

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Foto: kanawatTH via Canva Pro.

Demokratie schützen, Gemeinwohl fördern: 75 Organisationen fordern wirksame Kontrolle digitaler Plattformen

Mehr als 75 Organisationen und Bündnisse mit über 1.000 Mitgliedsorganisationen fordern in einem offenen Brief die Verhandlungsführenden von CDU/CSU und SPD auf, sich in der kommenden Legislaturperiode entschlossen für die Kontrolle von Online-Plattformen und eine gemeinwohlorientierte Digitalisierung einzusetzen.

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Foto: halfpoint via Canva Pro.

24 Kinder- und Jugendverbände fordern Klimaschutzprogramm

Im November forderte ein Bündnis aus 24 Kinder- und Jugendverbänden die Bundesregierung auf, noch in diesem Jahr ein Klimaschutzprogramm vorzulegen. Die Organisationen betonten, dass Klimaschutz zugleich Kinder- und Jugendschutz ist und ein zentrales Recht auf eine gesunde Umwelt aus der UN-Kinderrechtskonvention folgt. Auch sieben Mitglieder der Klima-Allianz Deutschland unterstützten den Appell und hoben die Bedeutung bezahlbarer Mobilität, moderner Infrastruktur und einer sicheren Energieversorgung für junge Menschen und Familien hervor.

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Foto: claudiodivizio via Canva Pro.

Ein wirksames Klimaschutzprogramm für eine gerechte und lebenswerte Zukunft!

62 kirchliche Akteure warnen in einem gemeinsamen Appell, dass Deutschland die Chancen einer konsequenten Klima-, Wärme- und Verkehrspolitik nicht verspielen darf. Unternehmen, Kommunen und Kirchengemeinden zeigen bereits, wie nachhaltiges Handeln Wohlstand, Sicherheit und Lebensqualität stärkt. Doch diese Entwicklungen brauchen politische Stabilität. Wenn zentrale Entscheidungen infrage gestellt werden, etwa die europäischen Kompromisse zum Verbrennerausstieg oder zur Ausweitung des Emissionshandels, entsteht Unsicherheit, Investitionen stocken und notwendige Modernisierungen verteuern sich.

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Foto: ediebloom von Getty Images Signature.

Pressespiegel: Die Klima-Allianz Deutschland in den Medien

Die Klima-Allianz Deutschland ist zunehmend sichtbarer in Presse und Medien. Eine Auswahl an  Artikeln und Berichten, die im Zusammenhang mit unserer Arbeit erschienen sind, finden Sie auf unserer Website.

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5. Publikationen der Klima-Allianz Deutschland


Januar 2025| Kernforderungen der Klima-Allianz Deutschland zur Bundestagswahl 2025

Gut einen Monat vor der Bundestagswahl hat die Klima-Allianz Deutschland ihre Kernforderungen an die Parteien vorgelegt. Das Papier mit dem Titel „Zukunft sichern: Klimaschutz für ein modernes Land” enthält Forderungen aus vier zentralen Themenbereichen Zukunftsinvestitionen, Verkehrspolitik, Kommunaler Klimaschutz und Energiewende.

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Foto: atlasstudio via Canva Pro.

Februar 2025| Metastudie: E-Fuels und ihre Grenzen – keine Alternative zum Verbrenner-Aus

Diese Metastudie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag der Klima-Allianz Deutschland zeigt: Für den Einsatz im Verbrenner-Pkw sind E-Fuels zu teuer, ineffizient und nicht in ausreichenden Mengen verfügbar. Das FÖS hat dafür Szenarien führender Institute und Beratungsunternehmen ausgewertet.

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Foto: Oneinchpunch via Canva Pro.

Februar 2025| Studie: Gerechte Finanzierung von Klimaschutz - Deutsche Milliardäre in die Pflicht

Ein Milliardär in Deutschland verursacht in fünf Minuten so viel CO₂ wie ein Durchschnittsbürger im gesamten Jahr. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von DIW Econ im Auftrag der Klima-Allianz Deutschland, für die erstmals auch die Investitionstätigkeit der 30 reichsten Deutschen untersucht wurde. Die Studie zeigt auch, wie Superreiche einen fairen Beitrag leisten könnten, damit Deutschland die Klimaziele 2030 einhalten kann.

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Foto: DragonImages via Canva Pro.

Juni 2025| Studie: E-Mobilität auf Erfolgskurs bringen. Instrumente für eine sozial gerechte Antriebswende

Mit einem Mix aus mehreren Instrumenten könnte die Bundesregierung den Markt für E-Autos ankurbeln, Menschen mit niedrigem Einkommen Teilhabe an E-Mobilität ermöglichen und gleichzeitig Klima und Umwelt schützen. Diese Ziele können haushaltsneutral erreicht werden. Zu diesen Ergebnissen kommt die vorliegende Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag von ACE Auto Club Europa, BUND, Caritas, Klima-Allianz Deutschland und NABU.

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Foto: shisuka via Canva Pro.

Juni 2025| Analyse: Umweltschädliche Subventionen und Anreize im Koalitionsvertrag

Die neue Bundesregierung plant zusätzliche klimaschädliche Subventionen und Anreize in Höhe von jährlich 9 bis 15 Milliarden Euro. Diese Vorhaben entsprechen in etwa den geplanten jährlichen Mitteln aus dem Sondervermögen für den Klima- und Transformationsfonds (KTF) in Höhe von 10 Milliarden Euro. Zu diesen Ergebnissen kommt die vorliegende Analyse des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS), die im Auftrag der Klima-Allianz Deutschland und Germanwatch erstellt wurde.

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Foto: alexandrumagurean von Getty Images Signature und milehightraveler Gitty Imgaes via Canva Pro.

Juni 2025| Policy Paper: Die EU-Klimaschutzverordnung und ihre Bedeutung für Deutschland

Ein neues Policy Paper des Öko-Instituts im Auftrag der Klima-Allianz Deutschland zeigt: die absehbare Verfehlung der Ziele der EU-Klimaschutzverordnung kann den Bundeshaushalt mit bis zu 33 Milliarden Euro bis 2030 belasten, wenn Deutschland Emissionsrechte von anderen EU-Staaten zukaufen müsste. Nichtstun beim Klimaschutz wird also teuer – vor allem, weil in den Sektoren Verkehr und Gebäude weiterhin wirksame Maßnahmen zur Senkung der Treibhausgasemissionen fehlen. Daher fordert das zivilgesellschaftliche Bündnis mit mehr als 150 Mitgliedern einen politischen Kurswechsel: Die Bundesregierung muss schnellstmöglich ein Klimaschutzprogramm auf den Weg bringen, um die nationalen und europäischen Klimaziele einzuhalten.

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Foto: RossHelen via Canva Pro.

September 2025| Studie: Starker ÖPNV durch nachhaltige Finanzierung und effiziente Strukturen

Ohne eine schnelle Reform der Finanzierung droht dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Deutschland der Stillstand. Eine heute veröffentlichte Studie im Auftrag von ver.di und der Klima-Allianz Deutschland legt erstmals einen umfassenden Vorschlag für eine nachhaltige Neustrukturierung der ÖPNV-Finanzierung vor. Ziel: mehr Angebot und Planungssicherheit – bei gleicher Kostenbasis.

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Foto: Virrage Images Inc.

November 2025| Bündnis-Appell: Keine Aufweichung des Gebäudeenergiegesetzes

Aktuell verhandelt die Bundesregierung über eine Reform des Gebäudeenergiegesetzes, das auch als Heizungsgesetz bekannt ist. Gemeinsam mit der Gebäude-Allianz appelliert die Klima-Allianz Deutschland in einem offenen Brief an die Bundesregierung, das Gesetz nicht aufzuweichen: Auch künftig sollen neu eingebaute Heizungen mit mindestens 65 Prozent Erneuerbaren Energien betrieben werden!

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6. Veranstaltungen im Jahr 2024

Der 4. Deutsche Klimatag (am 7. Oktober 2025) 

Der diesjährige Klimatag am 7. Oktober stand unter dem Motto "Verantwortung heißt Klimaschutz" und hat u.a. die Pläne der neuen Regierung zum Klimaschutz in den Blick genommen, ist auf die Verantwortung von Medien bei der Klimaberichterstattung eingegangen, hat Räume für neue Ideen geschaffen und natürlich ausreichend Möglichkeiten für den Austausch im Netzwerk gegeben.

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Petersberger Impulse

Bei den Petersberger Impulsen im März diskutierten Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft, Jugendbewegung und Think Tanks aktuelle Fragen der internationalen Klimapolitik. Im Vorfeld des Petersberger Klimadialogs (PCD) und der Weltklimakonferenz (COP) richteten sie ihre Erwartungen an die Bundesregierung.

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#26 Berliner Klimagespräch: Europas Green Deal zukunftsfest und sozial gestalten

Beim #26 Berliner Klimagespräch haben die Klima-Allianz Deutschland und der Deutsche Naturschutzring die europäische Klimapolitik ins politische Berlin geholt. Vertreter*innen des Europäischen Parlaments diskutierten am 30. Januar im Europäischen Haus mit Expert*innen über die Zukunft des European Green Deals.

Mehr als 150 Gäste aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft kamen zusammen, um die Diskussion zwischen Delara Burkhardt, Carola Rackete, Michael Bloss, Dr. Birgitte Knopf und Sylwia Andralojc-Bodych zu verfolgen. Das große Interesse zeigt, dass die Frage nach einer Absicherung der klimapolitischen Errungenschaften zentral ist für die kommende EU-Legislatur und die zukünftige Ausrichtung der Klimapolitik in Deutschland nach der Bundestagswahl.

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#27 Berliner Klimagespräch: Wie begegnen wir Vertreibung durch die Klimakrise?

Am 5. Mai 2025 haben die Klima-Allianz Deutschland, VENRO, die DGVN und die Deutsche KlimaStiftung zum 27. Berliner Klimagespräch eingeladen. Zahlreiche Gäste aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft kamen zusammen, um die Diskussion zwischen Staatssekretär Jochen Flasbarth, Martina Schaub, Mahmoud Haji und Garib Hasu zu verfolgen.
Das große Interesse zeigt: Klimabedingte Migration braucht politische Verantwortung, finanzielle Solidarität und eine Strategie, die Menschlichkeit mit Klimaschutz verbindet.

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Foto: Klima Allianz Deutschland, Janina Steinmetz.

#28 Berliner Klimagespräch: Kommunen stärken, Klima schützen - Wie gelingt die Finanzierung?

Die Klima-Allianz Deutschland und das Klima-Bündnis veranstalten das 28. Berliner Klimagespräch unter der Leitfrage "Kommunen stärken, Klima schützen - Wie gelingt die Finanzierung". Mit Vertreter*innen der Regierungsparteien und kommunalpolitischen Expert*innen diskutierten wir, wie Städte und Gemeinden für die Wärmewende, klimagerechte Infrastrukturen und eine sozial gerechte Anpassung an die Klimakrise ausgestattet werden können.

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